Um 08:15 war die ganze Primarstufe der Scuola Vivante anwesend. Nach einer kurzen Besprechung erhielten wir einen Reisesegen. Wir fuhren in die Migros, um uns Nahrungsmittel für das drei Tage lange Lager zu beschaffen. Die ca. 4 h 30min lange Reise führte durch den Gotthardtunnel ins Onsernone Tal. Gregor parkierte in Mosogno, das um die 30min von Neveria entfernt ist. Als die Lebensmittel verteilt und die Rucksäcke geschultert waren, begannen wir mit dem Abstieg in eine andere Welt. Unten angekommen bauten wir die Schlafunterkünfte auf und machten ein Feuer. Da es langsam Abend wurde, begann die Kochgruppe Polenta zu kochen. Die Mutigen mischten sich junge Brennnesselblätter darunter. Dazu gab es gegrillte Würstchen. Danach tranken wir noch ein bisschen Tee und gingen bald schlafen. Als wir am nächsten Morgen aufstanden, machten wir Feuer und Tee. Zum Frühstück gab es Porridge mit Trockenfrüchten und Nüssen. Um 10:00 gingen wir auf eine Erkundungstour der Umgebung. Auf der gegenüberliegenden Talseite wurden wir von einem netten Studenten bewirtschaftet, es gab mehrere Sorten Tee sowie Sirup. Auf dem Rückweg nahmen wir noch ein bisschen Schwemmholz mit. Das Holz wurde zerkleinert und gestapelt, um es später zu verfeuern. Am Nachmittag waren verschiedene Arbeiten zu tun wie Holz sammeln, Wasser holen, Brot zubereiten. Auch erprobte man sein Geschick in verschiedenen Arten des Handwerks: Steinbearbeitung, mit der Sense mähen, Löffelherstellung mit Glutstückchen und Hölenmalerei standen auf dem Plan. Kurz vor dem Abendbrot gingen Raphael und Melvin sich noch im Bach waschen. Als sie zurück kamen, gab es Fladenbrot mit einem selbst gemachten Aufstrich. Es schmeckte ein bisschen wie Pizza. Nach dem Abwasch und ein paar Spielen ging es dann schlafen. Am nächsten Morgen hatten die Erwachsenen etwas verschlafen, doch als sie aufwachten, brannte schon ein Feuer und der Tee war auch schon gemacht. Nach dem Frühstück welches aus Rührei bestand, ging es ans Hochlaufen. Als alle oben angekommen waren, fuhren wir nach Hause, wobei wir noch in einen Stau kamen. Voller Eindrücke kamen wir abends in Buchs an.

























